So funktioniert es
Jonot ist um drei Nutzergruppen herum aufgebaut: den Unternehmensbetreiber, der sich registriert und verwaltet, das Standort-Team, das die Geräte vor Ort bedient, und den Kunden, der sich in die Warteschlange einreiht. Die meisten Oberflächen laufen direkt im Browser, während Kiosk und Desk auch als dedizierte Android-Apps auf fest installierten Geräten bereitgestellt werden können. So hängen sie zusammen.
Registrierung & Verwaltung
Abschnitt betitelt „Registrierung & Verwaltung“Diese Oberflächen bedient der Unternehmensbetreiber persönlich.
Der Selbstbedienungs-Registrierungsassistent — Sie nutzen ihn einmalig. Neue Kunden legen in Join ein Jonot-Konto an, benennen ihre Organisation, wählen einen Tarif und schließen den Bezahlvorgang ab — alles in einem geführten vierstufigen Ablauf. Der letzte Schritt ist ein Bestätigungsbildschirm mit einer Schaltfläche Zum Admin-Dashboard, die Sie zur Fertigstellung an Admin übergibt.
Die fortlaufende Verwaltungskonsole, die von Organisationsverwaltern und Standortverwaltern genutzt wird. Sobald Join Sie übergeben hat, ist Admin der Ort für die tägliche Arbeit:
- Standorte und Warteschlangen anlegen und konfigurieren
- Geräte (Kiosk, Display, Desk) mit Standorten koppeln
- Mitarbeiter einladen und verwalten
- Auf Abrechnungs- und Kontoeinstellungen zugreifen
Admin erfordert ein Jonot-Konto mit der Rolle Organisationsverwalter oder Standortverwalter.
Standortbetrieb
Abschnitt betitelt „Standortbetrieb“Dies sind die Produktionsgeräte im physischen Raum. Sie authentifizieren sich als Geräte — eine persönliche Mitarbeiteranmeldung ist nicht erforderlich.
Ein für Tablets optimiertes Eingangsgerät, das Kunden antippen, um sich in eine Warteschlange einzureihen. In der Produktion wird es meist als dedizierte Android-Kiosk-App auf einem fest installierten Tablet betrieben, dieselbe Kiosk-Oberfläche läuft aber auch im Browser. Auf Android kann der Kiosk Ticketbelege drucken. Der Kiosk ist mit einer bestimmten Warteschlange an einem Standort gekoppelt.
Ein Fernseh- oder Monitor-Display für den Wartebereich. Es zeigt, welche Ticketnummern gerade aufgerufen werden und an welchem Schalter, und spielt eine Audioansage ab, wenn ein neues Ticket aufgerufen wird. Das Display aktualisiert sich per WebSocket in Echtzeit. Es kann einem bestimmten Schalter zugewiesen werden (zeigt nur dessen Aufrufe) oder in der Standortansicht belassen werden (zeigt alle aktiven Aufrufe).
Die mitarbeiterseitige Oberfläche zur Warteschlangenverwaltung am Servicetresen. Sie kann als dedizierte Android-Desk-App auf einem fest installierten Tresen-Tablet oder im Browser unter desk.jonot.io auf einem PC oder Tablet laufen. Mitarbeiter nutzen Desk, um den nächsten wartenden Kunden aufzurufen, den aktuellen Kunden als erledigt zu markieren oder einen Nichterschienenen zu überspringen. Desk authentifiziert sich als Gerät (nicht als persönliches Benutzerkonto), sodass Mitarbeiter keine individuellen Jonot-Konten benötigen.
Was Kunden erleben
Abschnitt betitelt „Was Kunden erleben“Eine mobil-first progressive Web-App für Kunden. Nach dem Einreihen in die Warteschlange (per QR-Code oder Kiosk) kann der Kunde seine Ticketseite öffnen und seine aktuelle Position in Echtzeit verfolgen. Eine App-Installation ist nicht erforderlich — der Beitritts-Link öffnet sich direkt im Browser des Telefons.
Verfügt ein Standort über mehrere Warteschlangen, sieht der Kunde eine Warteschlangenauswahl, die alle verfügbaren Warteschlangen mit aktuellen Wartezahlen anzeigt, bevor er auswählt, welcher er beitritt. Die Auswahl bietet außerdem ein Opt-in für Push-Benachrichtigungen, damit Kunden benachrichtigt werden können, sobald ihre Nummer aufgerufen wird — auch bei ausgeschaltetem Bildschirm.
Datenfluss — ein einzelner Kundenbesuch
Abschnitt betitelt „Datenfluss — ein einzelner Kundenbesuch“So hängen die Teile von Anfang bis Ende zusammen:
- Kunde reiht sich ein — ein Kunde scannt den QR-Code (oder nutzt den Kiosk) und reiht sich in die Warteschlange ein. Jonot erstellt ein Ticket mit einer fortlaufenden Nummer und einem eindeutigen 22-stelligen Hash.
- Ticket erstellt — das Ticket wechselt in den Status
WAITING. Das Telefon des Kunden zeigt seine Position an. Der Schalter sieht den neuen Eintrag in seiner Warteliste. - Schalter ruft den Nächsten auf — ein Mitarbeiter drückt am Schalter auf Nächsten aufrufen. Das erste Ticket im Status
WAITINGwechselt in den StatusCALLED. - Anzeige aktualisiert sich — die Anzeige zeigt sofort die aufgerufene Ticketnummer und den Namen des Schalters an. Eine Audioansage ertönt, und der Bildschirm blinkt.
- Kunde wird benachrichtigt — das Telefon des Kunden aktualisiert sich und zeigt an, dass seine Nummer aufgerufen wurde. Hat der Kunde Push-Benachrichtigungen aktiviert, wird zusätzlich eine Systembenachrichtigung gesendet.
- Schalter schließt ab oder überspringt — der Mitarbeiter markiert das Ticket entweder als
COMPLETED(Bedienung abgeschlossen) oder alsSKIPPED(Kunde hat nicht reagiert, ist aber weiterhin erneut aufrufbar). Anschließend drückt der Mitarbeiter Nächsten aufrufen, um den nächsten wartenden Kunden zu bedienen. EinSKIPPED-Kunde kann später erneut aufgerufen werden — der Schalter drückt Zurück in die Warteschlange, und der Bildschirm des Kunden aktualisiert sich.
Alle Statusaktualisierungen laufen in Echtzeit über die Jonot-API, über WebSocket-Verbindungen, die von Anzeige, Schalter und der Kunden-PWA aufrechterhalten werden.